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Rampe steht innerhalb der Beatmung für die Zeit in der der Druck den eingestellten Wert erreicht. Sie wird bei den Eviten in Sekunden angegeben (0 -2 Sec)
Eine schnelle Rampe bewirkt einen schnellen Flow, der zum raschen Druckanstieg führt. Eine langsame Rampe führt zur verlangsamten acceleration (Anstieg) des Flows mit langsamen / verzögertem Druckanstieg.
Abhängig von Beatmungsform und Patientensituation sollte man den Wert dieses Parameters wählen.
Nach auslösen des Triggers führt die Rampe entsprechend der Einstellung zur Atemassistenz des Patienten. Atmet der Patient ruhig und tief wird man die Rampe eher langsam im Bereich um +- 0,5 sec wählen. Da der Beginn der Exspiration bei Abfall des Flows auf 25% des maximal Flows beginnt, führt eine zu schnelle Rampe mit schnellen Gasfluss zum vorrzeitigen Ende des assist. Als Folge kann der Patient tachypnoeisch werden.
Atmet der Patient jedoch eher hochfrequent oder angestrengt sollte die Rampe eher schnell gewählt werden. So vermeidet man das saugen am „Strohhalm“ bei dem der Patient den Respirator überholt.
BIPAP
Ab der Evita 2 sieht man auch bei schnellster Rampe eine leichte acceleration der Flowkurve. So werden Flowspitzen die Bereits im Tubus zur dezeleration des Flows führen vermieden. (siehe Flowkurve Evita 1 / habe leider kein Bild ) Ein langsamer Flow führt zur besseren Gasverteilung in der Lunge. Jedoch verlängert sich die Zeit in der das max mögliche Volumen abhängig vom Druck verabreicht wird. Besonders in der zeitkritischen Beatmung von obstruktiven Patienten, kann dies zu Problemen führen. Man sieht in der Flowkurve eine abgeschnittene Inspiration.

Wählt man die Rampe max schnell kann sich nur hierdurch das Tidalvolumen um einiges erhöhen. Alternativ könnte ,der Anwender der nicht die Flowkurven beachtet, den Druck erhöhen, um das angestrebte Tidalvolumen zu erreichen. Hierbei wird jedoch besonders in den schnellen Lungenanteilen der Druck erhöht, die langsamen Lungenkompartimente werden aufgrund der fehlenden Zeit nicht ventiliert. Im Extrem wird man trotz hohem AMV keine ausreichende Ventilation erreichen, da lediglich ein Teil der Lunge bei hohem Druck ventiliert wird (es ist auch eine Kompression der Lungengefäße, abhängig von der Hämodynamik, denkbar - Folge : Totraumventilation). In solchen Situation kann ein absenken der Frequenz, senken des InspDrucks und beschleunigen der Rampe mit jetzt längerer Inspirationszeit auch bei deutlich verringertem AMV die Ventilation verbessern also das pCO2 senken !
Um so höherer die Resistance, um so länger ist die optimale Inspirationzeit.
Um so niedriger die Compliance, um so kürzer ist die optimale Inspirationszeit allerdings wird ein höherer Druck benötigt.
Der Blick auf die Flowkurve ist bei einer druckkontrollierten Beatmung unabdingbar ! |