| Das Lungenödem - ein paar Gedanken |
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| Artikel - nichtinvasive Beatmung |
| Geschrieben von: Dirk Jahnke |
| Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 09:41 Uhr |
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Irgendwie scheint bei uns die Zeit des Lungenödems angebrochen zu sein. Innerhalb der Letzten 7 Tage besuchte es unsere Intensivstation mindestens täglich, manchmal auch mehrfach. In der Regel nicht in Form des sauerstoffpflichtigen fast nur im Röntgenbild nachweisbaren, sondern halt das mit deutlichen Distanz Rasseln und nicht konservativ beherrschbarer Hypoxie. Die Atmung musste in fast allen Fällen unverzüglich maschinell Unterstützt werden. Deshalb ist es mal Zeit dieses besondere Symptom aus Sicht der Respiratortherapie zu bearbeiten.
Lungenödem : http://de.wikipedia.org/wiki/Lungen%C3%B6dem Unser klassischer Patient im Lungenödem ist schon etwas älter, hat diverse Grunderkrankungen , die Herzfunktion ist nicht die beste und bei ihm wurden schon diverse Reparaturen im Bereich des Herzens angestrebt. Bei Aufnahme wird man zunächst versuchen den meist hohen Blutdruck zu senken und den Stress bzw. die Atemnot zu mindern. (z.B. Mit Glyeronitrat und Morphin) Grundsätzlich sollte ein Patient unter Masken (Be) Atmung immer in der Lage sein sich die Maske selbst zu entfernen !! Beispiel 1.
Hier kann man häufig auf eine Beispiel 2.
Zunnächst gilt es rasch die Hypoxie zu durchbrechen. Hier bietet sich eine CPAP Maske an. Durch den jetzt positiven Atemwegsdruck setzt man auf der einen Seite dem Lungenödem direkt Druck entgegen. Dann wird durch den erhöhten intrathorakalen Druck noch der venöse Rückfluss vermindert (Nitroeffekt) , Setzt man die Maske ab ohne das Problem Lungenödem z.B. durch RR Senkung und Diurese verbessert zu haben, taucht innerhalb weniger Minuten das bekannte Distanz Rasseln erneut auf. Beispiel 3
Die Atempumpe ist deutlich überlastet. Neben den Bereits beschriebenen Maßnahmen muss der Patient beatmet werden. Hier kann rein vom klinischen Eindruck eine
In vielen Fällen kann man jedoch einen Patienten mit der endsprechenden maschinellen Hilfe rasch aus der Atemnot befreien. Gerade ein Lungenödem lässt sich häufig rasch medikamentös in den Griff kriegen, so das die meisten Patienten schon nach wenigen Stunden auch ohne Maske wieder stabil sind. Die Auswahl der Unterstützung stellt gerade beim Lungenödem ein Problem da - CPAP oder NIV ? Baue Ich einem Patienten ein CPAP System an und er toleriert die Massnahme nicht oder Ich erkenne dank der engmaschigen klinischen Überwachung eine Verschlechterung der Atemmechanik war es die falsche Wahl. Gerade die Kombination von sedierenden/analgetischen Medikamenten und dem Versuch die Vigilanz zu beurteilen erfordert sicher einiges an Erfahrung. Im Rahmen der Erstversorgung kann man aus der Kombination von Hämodynamik, Sauerstoffversorgung, Atemmechanik und Vigilanz rasch den (Miss)Erfolg der Massnahmen beurteilen. Verbessert sich die Situation unter der Cpap/NIV Maske nicht innerhalb von Minuten ist eine Eskalation in Form der Intubation in der Regel nicht vermeidbar.
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CPAP