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Artikel -
Medizin
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Geschrieben von: Dirk Jahnke
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Sonntag, den 20. Juni 2010 um 10:22 Uhr |
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Vor kurzem wurde im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA (2010; 303: 2165-2171) in einer Veröffentlichung ein Zusammenhang zwischen Hyperoxämie (po2 > 300) und einer höheren Sterblichkeit hergestellt.
Herzstillstand: Zu viel Sauerstoff kann schaden
Zusammenfassend wird also die Vermutung formuliert, dass ein hypoxämischer oder normoxämischer Patient direkt nach Reanimation eine höhere Überlebenschance als ein hyperoxämischer Patient hat.
Denkbar wäre also mit Verfestigung der Datenlage und einem Konsens unter den entsprechenden Fachgremien einer Empfehlung auf z.B. 0,5 FiO2 nach Reanimation. Da die Messung des SpO2 besonders bei kritischer Kreislaufsituation eher unsicher ist muss wohl wenn ein Mittelweg zwischen dann nicht erwünschter Hyperoxämie und möglicher Hypoxämie gefunden werden.
Insgesamt tut sich also eine neue Baustelle im Bereich Reanimation neben der Kombination von Herzdruckmassage und Beatmung auf. Allgemein scheint sich der Trend mit Schwerpunkt auf Zirkulation und weniger Atmung also fortzusetzen.
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