| BIPAP assist |
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| Artikel - Beatmungsformen | ||||||||||||||||||
| Geschrieben von: Dirk Jahnke | ||||||||||||||||||
| Montag, den 15. Dezember 2008 um 01:00 Uhr | ||||||||||||||||||
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BIPAP mal anders - eine Variation Das Argument für BIPAP ist die Option des freien spontanen atmens auf beiden Druckniveaus. Genau dies ist unter BIPAP assist eingeschränkt. Das Triggerfenster auf dem unteren
Kurven BIPAP assist / Patient triggert hier nicht !
Doch wo liegt der Sinn dieser Beatmungsform?
(BIPAP 20/8 AF 14 Nach Umstellung verringerte sich rasch die Atemfrequenz von im Schnitt 35 auf 20. Die Atmung wirkte ruhiger, der Patient entspannte sich.
Update 15.12.2008
Einige Anmerkungen rund um BIPAPassist:
Zunächst ein neues Trenddiagram. Der Patient wurde zunächst im Rahmen eines diskontinuierlichen Weanings BIPAPassist beatmet. In Folge von subjektiver Luftnot wurde auf BIPAP/ASB umgestellt. Dabei wurden die BIPAP Einstellungen übernommen und ein ASB von +8mbar eingestellt. Subjektiv führte dies zur Besserung der Situation. Im Trend sieht man jedoch einen deutlichen Anstieg der Brutto Atemfrequenz, so dass der Patient am morgen eher tachypnoisch wirkte. Angedeutet erkennt man noch am Ende eine erneute Phase von BIPAPassist mit einer Atemfrequenz von kleiner 15. Nimmt man die Atemfrequenz als Ausdruck der Entlastung muss man eine Zunahme der Atempumpbelastung unter allerdings auch einer eher restriktiven BIPAP/ASB Einstellung unterstellen. Ein Grundproblem zum verstehen von BIPAPassist scheint der Zusammenhang von eingestellter Atemfrequenz und Zeit inspiratorisch zu sein. Vielen Anwendern wiederstrebt es ein I:E von teils deutlich grösser 1:2 zu nutzen. Also noch einmal: Die eingestellte Atemfrequenz ist die minimale Frequenz. Umso näher sie an der tatsächlichen Atemfrequenz des Patienten liegt, umso weniger muss das I:E zu Gunsten der Exspiration gekippt werden.
Da der Respirator bei jeder Triggerung für eine fixe(tinsp) Zeit auf das obere Druckniveau wechselt wird mit Anstieg der Frequenz die Zeit für die Exspiration abnehmen. Auch bei grundsätzlich niedriger Atemfrequenz kann es sinnvoll sein das I:E eher bei 1:4 unter niedriger Restpiratorfrequenz zu lassen. Sollte der Patient seine Atemfrequenz erhöhen bleibt ein wenig Spielraum. Arbeite ich tatsächlich mit einem I:E von 1:2 und einer AF von 10 kann sich unter Antriggerung und einer Patientenfrequenz am Respirator folgendes Bild ergeben: Respirator Af 10 tinsp 2sek Patient triggert mit AF20 Hier wird die Exspiration so verkürzt, dass der Patient irgendwann eher auf dem oberen Druckniveau atmen wird. Das Chaos ist vorprogrammiert. Selbe Triggerfrequenz nur halt eine verkürzte Inspiration mit einem eingestellten I:E von 1:4. Genug Platz für einen kurzfristigen Anstieg der Triggerfrequenz. In der Praxis bewegt sich die von mir gewählte Inspirationszeit bei einer 10ér Backupfrequenz abhängig vom Patienten im Bereich 0,8 – 1,3 Sek. Diese Zeiteinstellung wähle ich jedoch auch bei einem 15ér oder 0,5’er Backup. Sollte man zu einem Tinsp >1,5 sek neigen, besteht die Gefahr schon bei leichter Erhöhung der Triggerfrequenz, in einen Bereich der als Normofrequent zu bezeichenen ist, den Patienten mit einem Inversratio zu versorgen. Das von der Maschine errechnete I:E interessiert mich dabei relativ wenig. Ausschlaggebend ist nur die Patientenfrequenz! Und die schwankt in der Regel wie bei uns auch. Allerdings hoffentlich unter BIPAPassist nur kurzfristig nach oben
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